Lesung am 19.10.2017

Es hat eine Weile gedauert, aber nun gibt es endlich einen Nachbericht zu meiner Lesung. Am 19.10.2017 war ich wieder einmal in die Stadtbücherei Zell am See eingeladen. Ein Heimspiel also sozusagen.

Beim Vorbereiten überlegte ich mir, dass man meine Romane auch ohne meine Unterstützung lesen kann und mich selbst bei Lesungen, kurze, in sich abgeschlossene Texte und Geschichten rund um die Entstehung des Werkes mehr interessieren als Ausschnitte aus einem Roman. Außerdem fällt es mir leichter, aufmerksam zu bleiben, wenn alle Sinne angesprochen werden und ich nicht bloß zuhöre.

Entsprechend konzipierte ich meinen Vortrag. Nur zwei kurze Ausschnitte aus ‚Spiegelzauber‘ (im Oktober 2017 wiedererschienen) und ‚Schattenspiele – Austrian Vampire World‘ (erschienen im Oktober 2017). Da meine Vampirserie ausschließlich in Form von Ebooks erhältlich ist und ich aus diesem Grund kein handfestes Anschauungsmaterial zur Verfügung hatte, unterstützte ich zum ersten Mal meinen Vortrag mit einem Beamer. Das ermöglichte mir, die Cover der drei bislang erschienen Bände und bei meiner Recherchearbeit entstandene Fotos vorzuzeigen.

Es dauerte, bis ich die Zuhörer darüber aufklärte, warum ich eine ganze Reihe von Stofftieren mitgebracht hatte. Erst als ich sie in die Welt der Plotbunnys einführte und demonstrierte, wie man sich Autor fühlt, wenn man von Ideen verfolgt wird, die unbedingt geschrieben werden wollen, kamen meine plüschigen Assistenten zum Einsatz. Ich bin mit Sicherheit nicht die einzige, für die Ideen beinahe eigenständige Wesen sind. Sonst wäre wohl nie der Begriff des Plotbunnys entstanden. Für mich fühlen sie sich immer an wie Hundewelpen, die an mir hochspringen, und keine Ruhe geben, bis sie endlich meine Aufmerksamkeit erringen. Aber mit Häschen kann ich auch ganz gut leben.

Zum Abschluss gab ich noch einige Blogbeiträge zum Besten und untermalte sie mit entsprechenden Bildern. Dabei stahl mir meine Katze die Show. Gut, dass ich einen ganzen Ordner mit Fotos von meinem Minitiger auf meinem Laptop habe. Ich fürchte, mit Katzengeschichten könnte ich ein wesentlich größeres Publikum begeistern, als mit meinen Vampiren. Mein Pech, dass ich einfach nicht von den Blutsaugern loskomme. Aber die Plotbunnys, die mich verfolgen, haben eben sehr lange und sehr spitze Zähne.

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