Wenn jemand eine Reise tut …

… so kann er was erzählen.

Auch ich bin regelmäßig unterwegs aus den unterschiedlichsten Gründen und wenn ich nicht zwei Pferde hätte, die ich nur ungern allein lasse, wäre ich wohl noch viel mehr unterwegs.

Die Qigonglehrerausbildung und mittlerweile die Fortbildung – schließlich habe ich im Juni meine Lehrerausbildung erfolgreich abgeschlossen – führt mich regelmäßig nach Goldegg. Der Ort ist idyllisch gelegen und lädt zum Entdecken den umgebenden Bergewelt auch. Auch wenn ich der Seminare wegen immer nur für kleinere Wanderungen Zeit habe, genieße ich meinen ‚Auslauf‘ in der freien Natur. Besonders bei schönem Wetter zieht es mich stets nach draußen. Da kann das Seminar noch so interessant sein.

Schönes Wetter und ausreichend Möglichkeit draußen zu sein hatte ich beim Mustangmakeover in Aachen. Auf die Veranstaltung gestoßen bin ich durch Emilia Schlotterbeck, die ich 2017 bei meinem Aufenthalt in Spanien kennengelernt habe. Dieses Jahr hat sie selbst einen Mustang für das Makeover trainiert. Für mich war das Finale eine Möglichkeit, sie wiederzusehen, das CHIO Gelände in Aachen persönlich in Augenschein zu nehmen und unterschiedlichen Trainern bei der Arbeit zuzusehen. Nach drei Tagen war ich dann wirklich abgefüllt mit tollen Eindrücken und voller Ideen. Das Fotografieren war den Profis vorbehalten, deshalb habe ich wohl keine Bilder mit nach Hause gebracht, dafür aber einen schwarzen Mustang. Als ich den flauschigen Kerl entdeckte war es um  mich geschehen. Ich wusste einfach, ich musste ihn haben, und wenn es nur war um meinen Eltern einen Schrecken einzujagen. Ein drittes Pferd!!! Aber immerhin ausgesprochen anspruchslos in der Haltung. Braucht nicht einmal eine eigene Box. Es ist damit zufrieden, dass ich ihm eine Ecke meines Bettes überlassen habe.

Nach Spanien ging es auch wieder. Wenn ich die Straße zur Hacienda Buena Suerte hochfahre, dann ist es inzwischen ein bisschen wie nach Hause kommen. Immer wieder bekannte Gesichter, auch Emilia war zufällig wieder zur selben Zeit da (nein, wir hatten uns nicht verabredet), und sofort neue Bekanntschaften gemacht. Unter anderem eine nette Familie aus Österreich, die nur 45 Autominuten von mir entfernt wohnt. Bei unseren Gesprächen haben wir dann festgestellt, dass wir jede Menge gemeinsame Bekannte haben. Tja, die Pferdewelt ist klein. Das Wetter war auch wieder die reinste Therapie für mich. Wenn alle anderen schlapp am Boden liegen, weil ihnen viel zu heiß ist, dann laufe ich zu Höchstform auch. Nachdem Rocky, den ich in den vergangenen beiden Jahren geritten habe, bereits vergeben war, habe ich Neuerwerbung Mario ausprobiert. Wieder ein bisschen ein anderes Reitgefühl. Ja, neues Pferd, neue Herausforderung. Auch der Reitlehrer war neu. Alles ein bisschen anders. Aber so bleibt es spannend. Auch die Zeit am Pool war spannend. Schaffe ich es die Überarbeitung meines neuen Romans rechtzeitig abzuschließen?

 

 

Aber ja, zwei Tage vor Abgabetermin habe ich ihn eingereicht und auf meiner nächsten Reise, die mich wie schon so oft nach Dreieich geführt hat, habe ich dann auch meine Verlegerin getroffen. Phastastikfans muss man zu Dreieich nichts weiter erklären. Hier treffen sich Fans, Leser, Autoren, Verleger ( und die jeweiligen Innen) auf dem BuCon. Am Freitag habe ich mir noch einen Fachbesuchertag auf der Frankfurter Buchmesse gegönnt, um mich ausführlich über Selfpublishing zu informieren. Warum, werde ich in einem späteren Blogpost verraten. Und Samstag wie gesagt BuCon – die beste Gelegenheit mich mit anderen Fantasyfreunden zu treffen. Am Sonntag ging es dann nicht gleich wieder nach Hause, sondern zuerst mal in die Umgebung von Frankfurt und zwar in einen Pferdestall. Eine junge Dame, die schon viele Jahre zu mir nach Zell am See kommt, um auf unseren Schulpferden Unterricht zu nehmen, wollte gerne auch mal auf ihrer Reitbeteiligung im Heimatstall Unterricht haben. Und da ich sowieso in der Nähe war …

Die Reisen für nächstes Jahr sind auch schon wieder in Planung. Aber auch dazu wird noch nichts Näheres verraten. Aber es hat mit dem Selfpublishing zu tun. Soviel sei schonmal gesagt. Also lasst euch überraschen.

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